Ein Leben im Dienst des Herrn hat sich vollendet. Er, der so vielen den Weg gewiesen und die Sakramente gereicht hat, ist nun selbst heimgekehrt in das Licht, das er verkündet hat. Sein Platz in unserer Pfarre bleibt leer, doch in Gottes Liebe ist er geborgen.
Seit dem tragischen Tod unseres Diakons Gerhard Widhalm am 31. Jänner 2026 versammelten sich täglich sehr viele Menschen, um den Rosenkranz zu beten. Bei der Gebetsstunde am 11. Februar 2026 war die Kirche beinahe bis auf den letzten Platz gefüllt. All das zeigt die Verbundenheit der Pfarrgemeinde und des Pfarrverbandes mit dem Verstorbenen.
Seine Predigten, sein mitfühlendes Herz mit Alten, Kranken und Trauernden, aber vor allem sein Engagement mit den Ministranten werden fehlen.

Und so nahm die Trauergemeinde am 13. Februar 2026 in einer berührenden Trauerfeier Abschied von ihrem Diakon Gerhard. „Er war viele Jahre im Finanzwesen tätig, doch sein Herz gehörte Gott“, betonte Weihbischof Stefan Turnovszky in seiner Predigt, er war „zu Höherem berufen“. Umringt von vielen Geistlichen aus dem Pfarrverband, dem Dechant Peter Paskalis und seinem Diakon-Weihe-Jahrgang zelebrierte er das Requiem. Schon seit 10 Uhr konnten die Gläubigen in aller Stille Abschied nehmen. Die Jungmänner der Freiwilligen Feuerwehr – alles ehemalige Ministranten – hielten die Totenwache. Um den großen Andrang zu entsprechen, wurde die Seelenmesse auch ins Pfarrheim übertragen. Der Kirchenchor St. Nikolaus gestaltete die Messe mit.
Das Evangelium handelte von den Seligpreisungen – es war das letzte Evangelium, dass Diakon Widhalm am 6. Jänner 2026 verkündete. Und somit wollen wir zuversichtlich sein, dass unser Dikaon „reinen Herzens Gott schauen“ wird und wir, die wir hier auf Erden als Trauernde verbleiben „getröstet werden“.

Herr Bürgermeister Erich Hofer und Frau Elisabeth Schmidt betonten in bewegenden Trauerreden die Bedeutung des Verstorbenen für unsere Pfarre und vor allem für die Ministranten, ehe eine Abordnung der katholischen Männerbewegung und der Freiwilligen Feuerwehr, begleitet vom Auersthaler Musikverein den letzten Gang mit unserem Gerhard antraten. Fahnen- und Windlicht-Träger waren jeweils ehemalige Ministranten.
Den Worten von Frau Elisabeth Schmidt ist nichts mehr hinzuzufügen: „Nun, lieber Gerhard, begleiten wir dich gleich auf deinen letzten Gang, aber wir werden dich nie vergessen! DANKE Gerhard, dass wir dich kennenlernen durften, dein Gottvertrauen und deine Zuversicht teilen durften und DANKE für deine Loyalität und Hilfsbereitschaft wo immer du gebraucht wurdest“.

Herzlichen Dank allen, die unserem Diakon einen würdigen Abschied bereitet haben, den er verdient hat.
Frau Elisabeth Schmidt, Frau Bettina Kurz, Frau Martina Theuretzbachner und dem gesamten Pfarrgemeinderat, sowie Frau Christine Schuster. Dem Kirchenchor, dem Musikverein und der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal.
Herrn Weihbischof Turnovszky und Herrn Diakon Kurt Dörfler, Herrn Dechant Peter Paskalis, Herrn Pfarrer Kazimierz Wiesyk und Herrn Pfarrvikar Jozef Wojcik, den Diakonen Alex Thaller und Markus Weiss, sowie allen anderen Geistlichen.
Vor allem aber den Ministranten, die tapfer mit ihren Emotionen kämpfend, diesen Trauergottesdienst für ihren Diakon Gerhard absolviert haben.

